BESondere lagen
Sanitätsdienst, MANV und Betreuung – den Überblick über alle Betroffenen behalten
Bei einer Großveranstaltung, einem MANV oder einer Evakuierung zeitgleich viele Betroffene aufnehmen, sichten und bis zur Entlassung mit Verbleib und Transportziel dokumentieren.

Jeder Betroffene bleibt erfasst, bis er entlassen ist
Jeder Betroffene behält von der Aufnahme an seine Patientennummer. Sichtungen, Behandlungen, Verlegungen innerhalb der Unfallhilfsstelle und die Entlassung werden unter dieser Nummer festgehalten. Damit ist zu jedem Zeitpunkt nachvollziehbar, in welcher Kategorie ein Betroffener gesichtet ist, wo er versorgt wird und wohin er transportiert wurde. Das Tagebuch jedes Patienten hält Sichtungen, Zuordnungen und die Entlassung mit Zeitpunkt fest. Daraus entstehen der Patientengesamtbericht und der Patientensammelbericht als PDF.
Zuerst mit Nummer und Kategorie aufnehmen
Für die Aufnahme genügen Patientennummer, Fundort und Sichtungskategorie. Name, Alter und weitere Angaben werden ergänzt, sobald sie vorliegen. Jeder Betroffene wird einem Ereignis zugeordnet, zum Beispiel dem Unfall oder dem geräumten Gebäude.
Sichtungen mit Sichter und Zeitpunkt
Jede Sichtung wird mit Sichter, Zeitpunkt und Sichtungskategorie gespeichert. Wiederholte Sichtungen stehen untereinander, und eine gespeicherte Sichtung bleibt unverändert. Betroffene ohne Verletzung erhalten die Kategorie T0, infektiöse Patienten werden an der Kategorie gekennzeichnet.
Einsatzmittel per Drag & Drop zuordnen
Sanitätstrupps und Rettungsmittel werden einem Patienten oder einem Ereignis einfach per Drag & Drop zugeordnet. Einem Patienten können mehrere Einsatzmittel zugeordnet sein. Jede Zuordnung wird im Einsatztagebuch vermerkt.
Belegung der Unfallhilfsstelle
Die Unfallhilfsstelle ist in Bereiche gegliedert, für die Ausstattungsmerkmale mit ihrer Anzahl hinterlegt sind. Patienten werden auf einen freien Platz gezogen, auch in einen anderen Bereich, und die Kachel zeigt die Liegezeit am aktuellen Platz. Ein Platz kann gesperrt oder zur Reinigung gekennzeichnet werden.
Entlassung mit Weg und Ziel
Die Zeitpunkte für Anfahrt, Eintreffen und Verlassen der Einsatzstelle werden am Auftrag geführt. Annahme oder Ablehnung durch die Einheit stehen im Dispositionsverlauf. Eine Rückmeldung vom Gerät bleibt als ungeklärt gekennzeichnet, bis die Führungsstelle den Auftrag abschließt oder neu disponiert.
Aufnahme und Übersicht im Mehrplatzbetrieb
Mehrere Arbeitsplätze arbeiten im selben Einsatz. An einem Platz werden Betroffene aufgenommen, an einem anderen behält die Sanitätseinsatzleitung Patientenverwaltung und Belegung im Blick. Ein aufgenommener Patient steht an den anderen Plätzen zur Verfügung.
Die Einsatzführung wird um die Patientenverwaltung erweitert
Arbeitet Ihre Organisation bereits mit der Fireboard Suite und dem Modul Einsatzführung, ergänzt das Modul Sanitätsdienst die Aufnahme, Sichtung und Verwaltung von Patienten sowie die Führung von Unfallhilfsstellen. Einsatzmittel, Einsatzabschnitte und Einsatztagebuch werden dabei weiter genutzt. Für den Sanitätsdienst kommen vier Schritte hinzu.
Modul Sanitätsdienst lizenzieren
Das Modul Sanitätsdienst wird für die Arbeitsplätze lizenziert, an denen Patienten aufgenommen und verwaltet werden. Das können die Plätze der Unfallhilfsstellen und der Sanitätseinsatzleitung sein.
Unfallhilfsstellen einrichten
Je Unfallhilfsstelle werden Bereiche mit Name, Standort, Erreichbarkeit und Öffnungszeiten angelegt. Jeder Bereich erhält seine Ausstattungsmerkmale mit der verfügbaren Anzahl.
Die Veranstaltung vorbereiten
Bereitstellungsräume und Einsatzabschnitte werden in der Einsatzführung angelegt. Mit dem Modul Lagekarte wird der Veranstaltungsplan eingefügt, und die Struktur wird darauf eingezeichnet.
Die Lagedarstellung einrichten
Soll die übergeordnete Führung mitverfolgen, wird die Lagedarstellung LITE freigeschaltet und an den Arbeitsplätzen die Übermittlung von Einsatzdaten aktiviert. Eine Stelle, die mehrere Unfallhilfsstellen zusammenführt, bucht die Lagedarstellung PLUS.




